Sebastian Oelmann

Wasserzeichen prüfen und entfernen

Unsichtbare Zeichen in Texten, Metadaten und Herkunftsnachweise in Bildern und Videos: finden und entfernen.

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So funktioniert es

Texte

Manche Programme fügen in Texte Zeichen ein, die man nicht sieht: Leerzeichen ohne Breite, Verbinder, Schreibrichtungs-Marken oder besondere Leerzeichen-Varianten. Die Prüfung zählt diese Zeichen auf und sagt, was damit passiert. Beim Bereinigen werden sie entfernt oder durch normale Leerzeichen ersetzt. Der sichtbare Text bleibt gleich.

Typografische Zeichen wie Gedankenstriche oder „Anführungszeichen“ sind keine Wasserzeichen. Sie werden nur gezählt und nicht verändert.

Bilder und Videos

Bild- und Videodateien enthalten oft Zusatzdaten: Exif-Angaben, XMP-Metadaten, Kommentare und seit einiger Zeit auch Content Credentials (C2PA), einen Herkunftsnachweis, den viele KI-Werkzeuge einbetten. Die Prüfung listet diese Blöcke auf. Beim Bereinigen werden sie entfernt; Bildpunkte und Tonspur bleiben unangetastet.

Bei Videos werden die Blöcke durch gleich große Leerblöcke ersetzt, damit das Video abspielbar bleibt. Die Datei wird dadurch nicht kleiner.

Was dieses Werkzeug nicht kann: Wasserzeichen, die in den Bildpunkten selbst stecken (etwa SynthID), oder statistische Muster in der Wortwahl eines Textes lassen sich so nicht erkennen oder entfernen. Eine Prüfung ohne Fund heißt nicht, dass ein Inhalt nicht KI-erzeugt ist. Umgekehrt ist ein Fund kein Beweis dafür.

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